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Geld und Preisniveau in Osteuropa |
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Zahlungsmittel
Bargeld in Landeswährung: ist die übliche Zahlungsart. Alle kleineren Dinge, einfache Unterkünfte und in den vielen Restaurants kann nur mit Bargeld bezahlt werden. Reisen mit viel Bargeld ist natürlich ein Risiko. Für die ganze Urlaubskasse sind Papiergeld und Münzen somit weniger geeignet. Travellerschecks (Reiseschecks) sind sinnvoll. Sie kosten jedoch zweimal Gebühren. Beim Ausstellen der Schecks bei der Hausbank in Deutschland fällt in der Regel 1-1,5 Prozent Bearbeitungsgebühr an. In der Gebühr ist eine Versicherung für Verlust und Diebstahl enthalten. Beim Einlösen im Urlaubsland wird eine Einlösegebühr verlangt. Man bekommt mit den Schecks beim Kauf eine Telefonnummerliste mit den einzelnen Ländern ausgehändigt. Gehen die Travellerschecks in Osteuropa verloren, ruft man dort an und bekommt am Urlaubsort innerhalb von Stunden oder einigen Tagen neue Schecks. Achtung: Immer die Quittung getrennt aufbewahren. Verliert man diese auch, kann man den Versicherungsschutz verlieren. Man muß sich so schnell wie möglich mit der Servicenummer in Verbindung setzten, wenn man die Reiseschecks verliert. Immer die Vertragsbedingungen beachten. EC-Karte: Für 90% der Deutschen heutzutage die normale Geldquelle. Auch in Osteuropa gibt es inzwischen viele Geldautomaten. Es fallen in der Regel Abhebegebühren von einigen Euro oder einem Prozent an. Einen großen Betrag auf einmal abzuheben kostet oft weniger als zweimal eine kleine Summe. In vielen Ländern akzeptieren Geldautomaten keine EC-Karten. Unbedingt sollte man eine Karte mit dem Maestro-Zeichen haben (haben inzwischen die meisten). Diese EC-Karten werden von mehr Bankautomaten akzeptiert. In vielen Ländern und abgelegeneren Gebieten findet man keine entsprechende Geldautomaten. Vorher informieren wo es EC-Kartenautomaten gibt. Geldtausch / Scheckwechsel Neben Banken kann man in Osteuropa in allen Ländern Geld in privaten Wechselstuben wechseln. Diese haben oft niedrigere Gebühren als Banken. Man sollte immer vorher fragen, wieviel man bekommt. Oft wir versucht "reiche" Westler übers Ohr zu hauen. Die meisten Wechselstuben arbeiten jedoch seriös. In vielen Ländern in Osteuropa heißen Wechselstuben "Kantor". Warnung: Menschen, die Geldwechsel auf der Straße zu wesentlich günstigeren Kursen anbieten sind fast immer Betrüger. Die Zeit der Schwarzmärkte ist überall in Europa vorbei. Überall in Europa kann jeder Bürger nun Geld frei tauschen. Die Wechselkurse richten sich nach volkswirtschaftlichem Angebot und Nachfrage. Große Abweichungen davon sind in der Regel ein versuchter Betrug. Preisniveau Reisekosten sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. In allen Ländern ist das Preisniveau niedriger als in Deutschland. Großstädte sind in der Regel teurer als ländliche Regionen. Dies gilt vor allem für Unterkünfte. Eher teuer sind zum Beispiel Griechenland, Moskau und Sankt Petersburg, Prag. Nirgendwo bezahlt man jedoch für eine einfache Tasse Kaffe mehr als 2 Euro. Billig sind beispielsweise Bulgarien, die Ukraine oder Lettland. Öffentliche Verkehrsmittel kosten überall nur einen Bruchteil der deutschen Kosten. Supermärkte haben meist ein deutsches Preisniveau. Als Faustregel gilt: Dienstleistungen (Restaurants, Kneipen, Taxis, Züge, Busse, Friseur usw.) sind erheblich billiger. Waren kosten etwa das gleiche. Die Preise für einen Film für die Kamera oder ein Liter Coca-Cola im Supermarkt unterscheiden sich weit weniger. In den einzelnen Länderbeschreibungen werde ich auf die Preise in den einzelnen Staaten eingehen.
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