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Reise nach Serbien und Montenegro |
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Aktueller Hinweis: Seit Juni 2006 ist Montenegro völlig von Serbien unabhängig. In einer Volksabstimmung haben sich die Einwohner von Montenegro sich im Mai 2006 dafür entschieden. Das Land ist nun volles Mitglied der Vereinten Nationen. Die Chancen, dass Montenegro zwischen 2015 und 2020 EU-Mitglied wird stehen gut. Schon vor den Kriegen auf dem Balkan gab es wenig ausländischen Tourismus in Serbien und Montenego. Nach dem Balkankrieg sind die Zahlen ausländischen Gäste noch niedriger als vorher. Die Küstenlinie von Montenegro ist kurz, bekannte Badeorte gibt es kaum. Die meisten Menschen in Serbien sind freundlich, jedoch ist man als Deutscher nicht immer überall beliebt. Einzelreisen in den Kosovo und nach Südserbien gelten als gefährlich. Auch der restliche Teil von Serbien gilt als nicht gefahrlos. So rät das Auswärtige Amt z.B. von Nachtfahrten generell ab. (Stand 2005 aktuelle Infos auf www.auswaertiges-amt.de ) Anreise / Verbindungen
Mit der Eisenbahn erreicht man Belgrad ohne Umsteigen von Deutschland. Täglich gibt es ab München 2 Direktzüge (einfache Fahrt etwa 120 Euro für Erwachsene). Auch von Österreich, Kroatien, Slowenien, Makedonien, Bulgarien und Griechenland verkehren direkte Züge nach Serbien. Züge innerhalb des Landes sind billig. Die Zugstrecke durch die Berge von Belgrad an die Adriaküste nach Bar in Montenegro gilt als eine der spektakulärsten in Europa. Busse sind wie überall in Osteuropa ein wichtiges Transportmittel im Fernverkehr. Auch von Deutschland ist die Anreise nach Serbien oder Montenegro mit dem Bus günstiger als mit der Bahn. Charterflugverbindungen nach Mitteleuropa gibt es nicht, Linienflüge sind teuer. Sehenswürdigkeiten Belgrad: Ein recht häßliche Stadt mit viel kommunistischer Betonarchitektur. Sehenswürdigkeiten gibt es recht wenige. Anschauen sollte man sich das Kalemegdan - eine Festung, welche die Stadt überragt. Auch die Sveti-Sava- Kirche, eine der größten orthodoxen Kirchen der Welt ist sehenswert. Montenegro: Die Teilrepublik hat viel Natur abseits vom Massentourismus zu bieten. Wanderungen in Montenegro sind ein Geheimtip. Die Menschen freuen sich sehr über ausländische Gäste und sind entsprechend freundlich. Schön ist die Gegend um den Skadarsko Jezero, dem größten See des Balkan. Ist man in Montenegro sollte man einen Ausflug zum Ostrog-Kloster machen, eines der interessantesten Klöster in Osteuropa. Die klippenreiche Küste um Boka ist unter den Einheimische beliebt. Inzwischen kommen auch immer mehr westliche Urlauber an die kurze Küste von Montenegro. Die Preise sind deutlich niedriger als in benachbarten Kroatien. Hinweis: Dieses Artikel stammt aus dem Jahr 2005 und wurde 2009 teilweise aktualisiert. Mit der Unabhängigkeit von Montenegro und Kosovo (nur von einem Teil der Staaten Welt anerkannt) hat sich inzwischen einiges verändert. Portal Datenrettung Portal Reifen
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